Über das große Aus und Gedanken zur Rücküberführung

Aufgabe - Jan HamesterAufgabe

Er hat sich das sicher anders vorgestellt, aber aus medizinischen Gründen musste Jan Hamester mit der Roaring Forty nun doch einen Hafen anlaufen. Damit ist der Versuch, nonstop um die Welt zu segeln leider gescheitert. Vor der Insel Fernando de Noronha hatte Jan einige Tage geankert, um das Bein zu schonen, und wollte danach wieder Fahrt aufnehmen. Nachdem die Entzündung und die Schwellung am Bein durch die Behandlung mit Antibiotika zurückgegangen waren, setzte Jan am 5. Januar sein Abenteuer wieder fort. Er wollte es langsam angehen lassen und in Küstennähe bleiben. Für den Fall, dass das Bein doch wieder Probleme machen sollte. Es folgten 1,5 Segeltage unter starken Schmerzen. Dazu kamen neue Probleme mit losen Mittelwanten und die Erkenntnis, so nicht mal in den Mast klettern zu können. Schließlich fiel die Entscheidung Joao Pessoa anzulaufen und aufzugeben.

Gedanken zur Rücküberführung

Jetzt liegt die Roaring Forty am Fluss Rio Paraiba in der Marina Jacaré Village. Jan wurde letzten Montag ambulant operiert und versucht sich in der Anlage zu entspannen. Zum Glück haben wir mit der Marina einen ruhigen Rückzugsort gefunden, wo er zwei Tage die Bar von Nicholas rot geblutet hat, wie Nicole Buchmann in ihrem Reiseblog schrieb. Die ganze Geschichte findet ihr in der Yacht online

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Nach der Enttäuschung sind wir aber jetzt soweit, über die Rücküberführung nachzudenken. Es gibt zwei Möglichkeiten, und Ihr könnt mit! Schreibt uns bei Interesse einfach eine Mail.

1. Langsame Variante mit Karibik 
Start Marina Jacaré Village – Fernando de Noronha – mit dem Guyanastrom an der Nordbrasilianischen Küste nach Norden in die Karibik (Stops in Fortaleza und Sao Luis möglich) – Tobago – diverse Karibikinseln – Bermudas – Azoren.

2. Schnelle Variante über Azoren nach Frankreich 
(als Besenwagen der letzten Vendée Globe Jungs :-)) Start Marina Jacaré Village – Fernando de Noronha – Azoren (Horta, ca. 2.500nm) – A Coruna – Brest.

 

Update Sonntag, 15. Januar 2017
Sieht aus, als ob die schnelle Variante das Rennen macht. Ernsthafte Anfragen für die lange Strecke bis zu den Azoren liegen vor, hier gibt es nur eine Warteliste.

 

Atlantik Strömungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über das große Aus und Gedanken zur Rücküberführung
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